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MS Polymere

Die besonderen Eigenschaften von MS-Polymer sind:

  • lösemittelfrei - so gut wie geruchlos
  • Oberflächen werden wegen Lösemittelfreiheit nicht angelöst. Somit können Kleberrückstände rückstandslos wieder mechanisch entfernt werden.
  • temperaturbeständig, typisch von -40 bis 120 Grad, kurzzeitig 180 Grad
  • gummiartig zäh-elastisch
  • elastische Klebverbindungen halten oft besser, besonders bei Schlag-, Schock- und Vibrationsbelastung
  • Sehr gute Haftung auf unterschiedlichsten Untergründen, porös oder glatt
  • polymerisiert, auch in dickeren Schichten spaltfüllend aus
  • Polymerisation wird durch Oberflächenfeuchtigkeit angestoßen (feuchtigkeitshärtend)
  • transparent oder eingefärbt verfügbar
  • wenig Gefahrenpotenzial
  • auch als Dichtmasse nutzbar
  • Überstände lassen sich im frischen Zustand sehr gut mit Waschbenzin oder Ethanol abwischen bzw. entfernen, ganz im Gegensatz zu Silikondichtmassen.
  • überstreichbar/überlackierbar (typisch Nass-Verfahren, also direkt auf den noch weichen Kleber, der aber schon eine Haut gebildet haben muss, nach kompletter Aushärtung kann Haftprimer für Kunststoffe nötig sein.)
  • schrumpft wenig beim aushärten (typisch <3%), kann so auch in dickeren Schichten oder spaltfüllend verarbeitet werden.
  • Durchhärtung typisch 2-3 mm pro 24 Stunden bei 20Grad und 50% Luftfeuchte
  • Temperatur während der Verarbeitung: typisch 5-35 Grad
  • auch auf feuchten Oberflächen oder unter Wasser anwendbar
  • Bruchdehnung typisch 200-400%
  • Offene Zeit typisch 10-30 Minuten
  • Nicht abgebundener Klebstoff, kann gut mit Spiritus oder Aceton entfernt werden. Mitunter funktioniert auch Waschbenzin. Durchgehärteter Klebstoff ist nur noch mechanisch zu entfernen.
  • Härte typisch: Shore A Härte DIN 53505: 40-60 (zum Vergleich: Bad-Silikon typisch Shore-A:20)
  • recht beständig gegenüber zahlreichen Lösemitteln (kurzzeitige Einwirkung)

Einschränkungen:

  • nicht so UV-stabil wie z.B. Silicon. Gerade die transparenten Sorten sind weniger UV-stabil. Sie können vergilben und sich mit der Zeit auch zersetzen. Das gilt vor allem bei Verwendung im Außenbereich bei direkter Sonneneinstrahlung.
  • wg. der elastischen Konsistenz reißt bei höherer Belastung der Kleber. Zugfestigkeit liegt typisch bei 2-5N/mm² (20-50Kg/cm²), Epoxydharz schafft typische 30-80N/mm².
  • Lagerfähigkeit wird typisch mit 1 Jahr angegeben. In der Praxis sind typisch 2-4 Jahre erreichbar. Manche Sorten sind nach kurzer Überlagerung schon nicht mehr nutzbar oder härten nur noch sehr langsam aus.
  • recht geringe Chemikalienbeständigkeit (genauere Infos dazu findet man z.B. bei Weicon in der Broschüre "Elastische Klebstoffe")
  • bei Textilverklebungen zersetzt der Kleber sich mit der Zeit durch Waschgänge in der Waschmaschine. Er wird dann weich und klebrig.
  • keine flächige Verklebung von 2 dichten Materialien möglich, weil so an die Klebefuge keine Luftfeuchtigkeit kommt, was der Kleber aber zum Härten braucht. Klebt man z.B. einen Spiegel an Fließen, legt man mehrere Stränge parallel nebeneinander mit genügend Zwischenraum. Hierdurch kann während der Aushärtung Luft an den Klebesträngen zirkulieren, der Kleber härtet so aus.
  • Bei Abbindung entsteht zuerst eine Haut auf der Oberfläche. Wartet man zu lange mit dem Fügen, kann diese Haut eine ordentliche Verklebung verhindern. Die Offene Zeit des Klebstoffs beachten.
  • Kriechverhalten: Wird eine dickere Klebefuge dauerhaft belastet, kann es dazu kommen, dass die Klebefuge kriecht, sich also dauerhaft plastisch verformt, sich z.B. dehnt. Besonders bei präzisen Verklebungen ist dies von Bedeutung. Siehe hierzu Wikipedia: Kriechen bei Kunststoffen
  • Bei Aushärtung entstehen geringe Mengen Methanol, bedeutsam evtl. bei großflächigen Verklebungen.
  • Geringe Mengen zinnorganische Verbindungen (z.B. DBT) können als Katalysator enthalten sein. Sicherheitsdatenblatt des Produktes prüfen.
  • wie auch die meisten anderen Klebstoffe, können bestimmte Kunststoffe nicht verklebt werden (PTFE, PE, PP)
  • im Kontakt mit geölten Holzoberflächen kommt es in manchen Fällen zu weißen salzkristallartigen Ausblühungen oder weißen Kleberändern (Blooming, Fogging, Frosting). Kann auch bei Kontakt mit Kunstharzlacken lackierten Oberflächen auftreten und sich über Wochen hinziehen. Nicht alle Produkte neigen dazu. Ähnliche Effekte kennt man auch von Sekundenklebern, hier stoppt dieser Prozess aber wenige Stunden nach der Verklebung.

Quelle: Wikipedia.org | Winfried Müller, Stand 2014

 

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