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Epoxidklebstoffe

Epoxidklebstoffe oder Epoxidharzklebstoffe gehören zur Gruppe der Polyadditionsklebstoffe und sind somit typische Zweikomponenten-Klebstoffe.

 

Diese Systeme bestehen immer aus einem Monomer- und einem Härteranteil, welche in einem speziellen Verhältnis angemischt werden müssen, damit es zu einer korrekten Aushärtung kommt. Oft werden diese Bausteine aus Bisphenol-A und Epichlorhydrin gewonnen, die dann mit der Härterkomponente aus der Aminogruppe nach der Aushärtung einen stabilen Duroplast bilden.

 

Weitere Epoxidharzgruppen sind:

  • cycloaliphatische Diepoxide,
  • aliphatische Epoxide,
  • epoxidierte Fettsäuren.

 

Bei der Anwendung von Epoxidklebstoffen ist im speziellen auf die Mischverhältnisse zu achten. Auch wenn die Aushärtereaktion ausgelöst wird, wenn das Verhältnis Harz zu Härter nicht 100%ig korrekt ist, werden sich im später ausgehärteten Duroplast, Anteile nicht-ausgehärteten Materials befinden, die die Festigkeit der Verklebung negativ beeinflussen. Also ist der Gedanke: mehr Härter = schnellere oder härtere Aushärtung ein absoluter Trugschluss.

 

Beachten Sie somit immer die vom Hersteller angegeben Mischverhältnisse (nach Gewicht)!

 

Die Aushärtung der Epoxidklebstoffe kann weiterhin den Bereich der warmhärtenden und der kalthärtenden Epoxidklebstoffe unterteilt werden.

 

Kalthärtendes System

Dies sind die typischen und in den meisten Anwendungsfällen bekannten Klebstoffe. Diese Epoxidklebstoffe haben geringere Topfzeiten und oft geringere Klebefestigkeiten als ihre wamhärtenden Kollegen. Jedoch sind sie in der Anwendung oft leichter zu handhaben, da keine zusätzliche Wärmequelle (Ofen) benötigt wird. Die geringere Festigkeit ist auf die mit unter nicht so starke Vernetzung von Harz und Härter zurückzuführen. Diese Art der Vernetzung geschieht ab einer Temperatur von 65°C und lässt sich (bedingt) auch nach der Aushärtung durch ein Tempern erzielen.

 

Warmhärtendes System

Im Vergleich zu den kalthärtenden Systemen, haben die warmhärtenden Systeme einen sehr langsamen Reaktionsablauf bei Raumtemperatur und benötigen zum richtigen und einwandfreuen Aushärten eine weitere Komponente, nämlich die Temperatur.

 

Trotzdem ergeben sich auch bei Aushärtetemperaturen zwischen 60-180°C (abhängig vom Klebstoff) längere Aushärtezeiten. Ein großer Vorteil ist die lange Topfzeit und die hohen Kräfte die später übertragen werden können. Zusätzlich haben warmausgehärtende Epoxidklebstoffe eine höhere Temperaturbeständigkeit, hier können Temperaturen bis 230°C erzielt werden.

 

Diese Klebstoffe gibt es als 2K-Klebstoff oder als 1K-Reaktionsklebstoff, dem jedoch als zweite Komponente, z.B. Carbonsäureanhydride, beigemischt wurden.

 

Mischfehler können bei den 1K-Reaktionsklebstoffen nicht gemacht werden, da die Komponenten schon vom Hersteller angemischt wurden.

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